22.10.17 | BILANZ DER HUSUM WIND 2017

DIE BRANCHE IST IM UMBRUCH, ABER NICHT ZU ERSCHÜTTERN

Die HUSUM Wind war erneut für eine Woche das Zuhause der Windbranche. Besucher und Aussteller diskutierten über technische Innovationen und politische Rahmenbedingungen, knüpften Kontakte und füllten ihre Auftragsbücher. Sie ziehen eine positive Bilanz der Messewoche, die einmal mehr die Vielfalt und Dynamik des deutschsprachigen Marktes unterstrich.

5.09.2017 // Insgesamt trafen sich rund 700 Aussteller aus Deutschland und 25 weiteren Ländern in Husum. Die Besucherzahlen zeigten sich trotz des turbulenten Verlaufs der Messe stabil gegenüber 2015. Erfreulich ist auch der Zuspruch internationaler Aussteller und Besucher, die Interesse am Know-how des deutschen Windenergiemarktes gezeigt haben.

Betont wurde in vielen Gesprächen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen sowie eines deutlichen Bekenntnisses von Seiten der Politik zum Wachstumskurs im Windsektor und zum Umbau des Energiesystems hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die HUSUM Wind zeigt anschaulich: Die Windindustrie ist ein Motor der deutschen Wirtschaft mit höchster Relevanz für zukunftsorientierte Arbeitsplätze und die gesamte Exportnation Deutschland. Gerade die diesjährigen Schwerpunktthemen Sektorkopplung und Offshore läuteten auf der HUSUM Wind die nächste Stufe der Energiewende ein.

Für die Zukunft braucht die Windkraft die besten Köpfe. Um diese zu gewinnen, bietet die Jobmesse Windcareer traditionell am letzten Messetag Fachkräften aus der Branche, Studierenden und Neueinsteigern die Chance, sich einen Überblick über Berufsfelder und Arbeitgeber in der Windenergie zu verschaffen.

Wie stark die Nerven und der Zusammenhalt in der Windbranche sind, demonstrierten die Messeteilnehmer während des Orkans „Sebastian", der Mittwochnachmittag eine Räumung der Hallen 1 – 4 nötig machte. Auf der übrigen Fläche ging das angeregte Networking in diverse Standpartys über, am Donnerstag konnte die Messe wie geplant fortgesetzt werden.